Pressemeldung Kreis Borken; 15.10.2020

Workshops „Schulsozialarbeit – neu an der Schule“ und „Neu in der Schulsozialarbeit“

Angebot des Bildungsbüros des Kreises Borken für Schulleitungen und Sozialarbeiter*innen

  • Schulleitungen und Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus dem Kreisgebiet, die in diesem Jahr Schulsozialarbeit an ihren Schulen installiert und Schulsozialarbeiter*innen, die neu in dem Arbeitsfeld begonnen haben, waren vom Bildungsbüro des Kreises Borken jeweils zu einem zweitägigen Workshop eingeladen. (9. und 10. September und 1. und 2. Oktober 2020)
  • An vielen Grundschulen konnte in diesem Jahr Schulsozialarbeit installiert werden. Dies ist möglich durch die enge Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe.
  • Die Stellen im Umfang einer halben Stelle werden je hälftig durch das Land und die Kommune finanziert.
  • Aus diesem Grunde wurde in diesem Jahr nicht nur ein Workshop für Schulsozialarbeiter*innen, die neu im Arbeitsfeld begonnen haben, sondern auch für Schulleitungen, die zum ersten Mal Schulsozialarbeit an ihrer Schule vorhalten können angeboten.
  • An dem Workshop für Schulleitungen nahmen 14 Schulleitungen teil.
    In dem anschließenden Workshop für Schulsozialarbeiter*innen, die innerhalb diesen Jahres mit ihrer Tätigkeit in den Schulen begonnen haben, nahmen insgesamt 16 Fachkräfte teil. Diese Fachkräfte arbeiten im Kreis Borken an Grund-, Real-, Gesamt und Förderschulen sowie am Berufskolleg.
  • Schulsozialarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte
  • So konnten zu Beginn des Schuljahres alle Gronauer, Rheder, Heeker, Schöppinger und Stadtlohner Grundschulen mit je einer halben Stelle Schulsozialarbeit ausgestattet werden. Ähnlich ist das Ziel in weiteren Kommunen des Kreises.
  • Ziel der Veranstaltungen mit den Titeln „Schulsozialarbeit – neu an der Schule“ und „Neu in der Schulsozialarbeit“ in der Schönstatt-Au und im Vennehof Borken war es nun, das Ankommen und die Vermittlung der Rolle in dem vielfältigen und anspruchsvollen Praxisfeld zu unterstützen und zu vermitteln.
  • Entwickelt wurde die Fortbildung vom Arbeitskreis „Koordination Schulsozialarbeit“, in dem Vertreterinnen und Vertreter aller fünf Jugendämter (neben dem Kreisjugendamt die Stadtjugendämter Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau), die Schulaufsicht und das Bildungsbüro mitarbeiten. Als Referenten waren David Kremer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Irmgard Geukes von der Schulaufsicht für den Kreis Borken und Jörg Schulze-Sievert vom Fachbereich Jugend- und Familie des Kreises Borken wie Rainer Hülskötter vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Gronau vor Ort.
  • Die Anforderungen an die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in ihrem Arbeitsfeld sind vielfältig: Schule steht immer mehr in der Verantwortung, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, soziale Benachteiligungen abzubauen sowie Selbst- und Sozialkompetenz zu fördern. Diese Aufgaben machen eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller in Schule beteiligten Fachkräfte erforderlich. In den Workshops ging es daher neben einer Orientierung im Tätigkeitsbereich insbesondere um die Auseinandersetzung mit den Aufgaben in der Schule, der Rolle von Schulsozialarbeit und den Kooperationsmöglichkeiten ebenso wie den Erfordernissen. Zudem wurde das Rahmenkonzept Schulsozialarbeit im Kreis Borken erläutert und gemeinsame Aufgabenfelder von Jugendhilfe und Schule verdeutlicht. Darüber hinaus wurde der Kooperationsvertrag zum Kinderschutz thematisiert.
  • Das Resümee der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiel sehr positiv aus: Sie empfanden die Veranstaltungen als sehr hilfreich für den Einstieg. Sie hätten gute Anregungen für eine Konzeptentwicklung erhalten, würden ihre Rolle bzw. die Rolle der Schulsozialarbeiter*innen klarer sehen und die Kooperationsnotwendigkeit aller Akteure im schulischen Bereich sei deutlich geworden, ebenso das Thema
    Kinderschutz. Ein weiteres Ziel der kreiseigenen Fortbildung, neue Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter miteinander in Kontakt zu bringen, sei gelungen, so die Organisatoren.

Für Auskünfte steht Anne Rolvering vom Bildungsbüro des Kreises Borken, Tel. 02861/681-4145. zur Verfügung.


Ansprechpartnerin


Anne Rolvering

Kreis Borken
Bildung
und Integration

Burloer Str. 93
46325 Borken
Tel: +49 2861 681-4145

a.rolvering(at)kreis-borken.de